Bezirksvorentscheid 2005

Marsberger Team zu Gast in Meinerzhagen

Johanna Schneider qualifiziert sich für die Westdeutschen


Leise rieselt der Schnee…,
still und starr ruht der Weg….
Eisig glänzt der Belag,
freue dich, dem Mazda 626 geht's schwer.

Am Wochenende vom 17.-18.12.2005 machten sich vier mutige Vertreter des BC Marsbergs auf in die Eiswüste zur warmen Turnhalle in Meinerzhagen. Ziel der Tour war eine Teilnahme an dem diesjährigen Qualifikationsturnier für die Westdeutschenmeisterschaften in Mülheim a. d. Ruhr, die Bezirksvorentscheidung. Nach einer bestandenen Qualifikation in der KVE und dem implizierten zweiten Platz, durften Miriam Hoffmann und Caroline Seibt gemeinsam im Doppel unseren Club im Damendoppel U13 vertreten. Ebenfalls mit dabei waren Jugendwart Daniel (in der Funktion Fahrer) und Johanna Schneider, die auf Grund ihrer Spielstärke sich gar nicht erst über die KVE qualifizieren brauchte. Sie war im Dameneinzel U15 und im Mixed U15 mit Stefan Oertker von der Warendorfer SU gemeldet.

Samstag, der 17.12.05

Nach einer langen, langen Anreise im Schritttempo kam der blaue Mazda 626 um 12 Uhr den Berg zur Rothenstein-Turnhalle in Meinerzhagen hochgeschlichen. Nach einem kurzen sich Einfinden und Entleeren des angesammelten Ballastes, machte man sich auf der großen Tribüne gemütlich. Somit waren alle gespannt auf das erste Spiel im Bereich Mixed U15. Stefan und Johanna hatten zum ersten Mal (!) das Vergnügen zusammen zu spielen. Da blieb natürlich eine gewisse Einstiegsnervosität nicht aus, und ein schwerer Auftakt gegen das eingespielte Mixed Humer/Barther (BC Herscheid/Phoenix Hövelhof) war vorprogrammiert. Trotzdem zeigten sich beide sehr motiviert und lieferten den beiden Kontrahenten ein anschauliches Match, das trotz knappem Entstand an die Konkurrenz ging. Hierauf folgten vier Stunden geselliges Warten auf Johannas erstes Einzel an diesem Tag. Diese Gelegenheit wurde natürlich gerne genutzt lästige Schülerpflichten wie Hausaufgaben zu erledigen oder seine Doppelkopfkenntnisse aufzubessern (An dieser Stelle ein kleines Lob an Caroline, die jetzt die Dulle vom Fuchs unterscheiden kann!). Gegen 17.30 Uhr war es dann soweit, dass die Turnierleitung das Spiel Schneider gegen Frintrup aufrief. Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase und ein paar verschlagenen Bällen gelang es unserer Marsbergerin sich souverän mit 11:0 und 11:3 durchzusetzen. Nun hieß es sich mental auf das wohl schwerste Match des Tages einzustellen, denn wie das Losglück/pech es wollte, galt es Julia Mantler zu schlagen. Sie galt sicherlich als Topfavoritin für das Mädcheneinzel U15 und stellte schon bei der 1. BERLT ein großes Hindernis für Johanna dar. Um 19.30 Uhr viel dann der Startpfiff für ein sehr interessantes Match. Unter andächtiger Beobachtung des Marsberger Teams und einiger Interessenten der Warendorfer SU verlor Johanna, wenn auch sehr knapp den ersten Satz mit 10:13, trotzdem gelang es ihr sich neu zu motivieren und holte sich Satz zwei und drei mit 5:11 und 0:11. Somit sicherte sie sich die Fahrkarte zu den Westdeutschen Meisterschaften und die Marsberger konnte sich über einen kleinen Umweg bei McDonalds auf den Heimweg zur Jugendherberge machen.

Sonntag, der 18.12.05

Ausgeschlafen und gut gefrühstückt machte man sich um 9.15 Uhr wieder auf zur Halle. Dort angekommen, entdechte man schon ein großes Treiben in der Halle. Heute standen die Finalspiele im Bereich Mädcheneinzel U15 und die Hauptrunde im Bereich Mädchendoppel U13 auf dem Tagespunkt. Endlichten durfen Caroline und Miriam mal zum Schläger greifen, nachdem sie einen ganzen Tag warten mussten. Aber erst galt es noch Johanna bei ihrem Einzug ins Finale zu bewundern, das sie dann mit einem klasse Sieg über Lisa Humer auch für sich entschied. Kurz vor der Siegerehrung der Damen U15, war es dann für Miriam und Caroline endlich soweit. Nur leider verlief das Spiel nicht ganz so, wie man sich erhofft hatte. Miriams Zerrung im Fuß machte Probleme und die viele Warterei ließ leichte Unsichheiten erkennen. Somit hieß es dann am Ende 15:3 ; 15:7 für Möller/Kampmeier und der Traum von den Westdeutschen war dieses Jahr geplatzt. Aber dies dürfte sicherlich ein Grund mehr sein konzentrierter zu trainieren.

Geschrieben von
Daniel Stark




Zurück